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Die transatlantische Freundschaft zu pflegen und junge Menschen für Amerika zu begeistern war das Ziel des fünften U.S. Days, der vom RZ Bremen im Rahmen des Projektes Bremen United States Center (BUSC) am 18.11.2009 im World Trade Center Bremen durchgeführt wurde.
Ab 10 Uhr morgens duftete es im Bremer World Trade Center nach Hot Dogs und Harley Davidson. So abwechslungsreich wie die Geruchskulisse war an diesem Tag dann auch das Programm, das den ca. 500 Bremer Besuchern einen vielfältigen Einblick in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gewähren sollte. Besonders die jungen Gäste sollten diesmal voll auf ihre Kosten kommen: So konnten sich Bremer Schülerinnen und Schüler über Möglichkeiten eines Schüler- und Sprachaustausches an den zahlreichen Infoständen erkundigen sowie in den angebotenen Vorträgen mehr zum Thema Lernen, Leben, Arbeiten und Studieren in den USA erfahren. Als exklusives Highlight bekamen die Jugendlichen die Möglichkeit an einem Townhallmeeting mit der US-Generalkonsuln Karen Johnson teilzunehmen. Dort nutzten etwa 80 Jugendliche die Gelegenheit, der aus Hamburg angereisten Diplomatin Fragen zu stellen, angefangen vom alltäglichem Leben in den USA, bis hin zu heiklen Themen über Guantanamo und den Irakkrieg. Frau Johnson war begeistert von der regen Diskussion und ermunterte die Jugendlichen zugleich, ihren wachen Blick auf das Weltgeschehen zu bewahren, kritisch zu bleiben und immer ihren eigenen Standpunkt zu vertreten. Darüber hinaus legte sie jedem einen Auslandsaufenthalt zur Erweiterung des eigenen Horizonts ans Herz.
Mit Begeisterung wurde auch der Film über das Schulprojekt "Young Americans" aufgenommen. Darin präsentierten Jugendliche des Schulzentrums Bördestraße ein für sie unvergessliches Erlebnis: Unter Anleitung amerikanischen Studenten übten sie innerhalb von 3 Tagen ein eigenes Bühnenprogramm ein und führten es am letzten Abend vor Bremer Publikum auf. Dabei war es beeindruckend zu sehen, wie viel positiven Einfluss der Besuch aus L.A. auf die Motivation, Kreativität und das Selbstbewusstsein der junge Leute hatte. Geschichtsinteressierte konnten derweil mehr über die historischen Verbindungen zwischen Bremerhaven und den USA erfahren, welche anschaulich von MitarbeiterInnen des Museums der 50er Jahre präsentiert wurden. Mit weiteren Programmpunkten, wie der Diashow über einen abenteuerlichen Roadtripp durch die USA, dem Vortrag amerikanisches Studenten über ihre bestätigten und unbestätigten Vorurteile gegenüber Deutschen oder die Darstellung von Afroamerikanern in Deutschen Schulbüchern bot der US-Day ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Um bei dem ganzen Informationsfluss den Spaß nicht zu vernachlässigen, sorgte Elvis durch musikalische Einlagen und die Rollergirls Bremen mit flotten Runden über den Marmorboden für Auflockerung.
Das RZ Bremen ist mit der Vorbereitung und Durchführung des U.S. Days sehr zufrieden und freut sich bereits auf die amerikanischen Düfte 2010. |
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