

UNSERE VERANSTALTUNGEN
Paul Rundquist spricht über "Tea Parties, Protests, and the New American Politcs"
Der Carl Schurz Deutsch-Amerikanischer Club lud am 15. Nov. 2011 zu dem 2011 Annual Jacobs University Public Lecture in der Jacobs University Bremen ein.
Paul Rundquist gab einen Vortrag über "Tea Parties, Protests, and the New American Politics". Er meinte in seinem Vortrag, dass die Unterstützung für die Tea Party abnehme, aber es ist noch nicht an der Zeit, die Tea Party eine sterbende Bewegung zu bezeichnen.
7. U.S.- Day in Bremen: Ein voller Erfolg!
Rund 700 Schülerinnen und Schüler der achten bis 13ten Klassen aus ganz Bremen besuchten am Freitag den 4.11.2011 den siebten U.S. Day des Bremen United States Center und der GIZ. Der in einem Schulzentrum organisierte Tag unter dem Motto: "Experience the American Way of Life", stoß sowohl bei Lehrern und Schülern auf sehr positive Resonanz und schlug zumindest an dem Tag eine Brücke über den Atlantik.
Die Aula des Schulzentrums an der Grenzstraße war gefüllt mit informativem, sportlichem, kulturellem und künstlerischem Programm. Neben musikalischen und tänzerischen Einlagen von "Elvis", Swing-, Hip Hop- und Crumping-Tänzern fanden auch die Rollerderby-Performance der "Meatgrinders" und das Stelzentheater, die Auswanderergeschichten darboten großes Publikum. Gleichzeitig wurden in Klassenräumen von 14 hauptsächlich amerikanischen Referenten/innen englisch-sprachige Workshops für Teilnehmer aus 26 Schulklassen angeboten. An den Bildungsplan angepasste Themen, wie "The Portrait of the US in American Sitcoms and Movies", "Ethnic Neighborhoods and Nation-Building in the U.S." oder "The Southern United States: Country Music and Southern Culture" wurden präsentiert und anschließend mit den angemeldeten Klassen diskutiert. Daneben wurden auch Tanz-Workshops zu "Hip Hop" und "Lindy-Hop" angeboten, bei denen die Schüler anschließend ihr erlerntes Können in der Aula präsentieren konnten. An zahlreichen Informationsständen, sowie bei dem Programmpunkt "Show and Tell" wurde über mögliche Auslandsaufenthalte und Austauschformen informiert.
Ein besonderes Highlight war auch dieses Jahr wieder das "Townhall Meeting" mit der US- Konsulin Inmi Patterson aus Hamburg. Die Generalkonsulin stand den kritischen Fragen der multi-kulturellen Schülerschaft zu aktuellen transatlantischen Themen und dem Verhalten Amerikas in der Weltpolitik Rede und Antwort. Der Irak-Krieg oder der Einsatz US-Amerikanischer Truppen in Afghanistan waren ebenso Gegenstand der Diskussion wie der Migrationshintergrund der gebürtigen Koreanerin Patterson.
Dank der großen Nachfrage von allen Seiten und der positiven Resonanz der Gäste hoffen wir auch im nächsten Jahr wieder in Kooperation mit einer Schule den US-Day veranstalten zu können. Leonie Rinke






Dr. Banning Garrett spricht über "China and the USA - Power Shifts and Global Challenges"
Das Bremen United States Center lud zusammen mit der Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin den Direktor des Asia Program, Atlantic Council of the US zu einem Vortrag nach Bremen ein. Dr. Banning Garrett sprach am 20. Juni 2011 über "China and the USA – Power Shifts and Global Challenges. In den Räumlichkeiten des Daimler AG Kundencenters wurden die sechzig Zuhörer zunächst von der Leiterin des Daimler Kundencenters, Frau Heitkamp-König und dem Geschäftsführer der BUSC und GIZ Abteilungsleiter Martin Foth begrüßt. Dr. Jörg Himmelreich, Senior Transatlantic Fellow German Marshall Fund of the U.S., reiste aus Berlin an, um die Moderation zu übernehmen. Zunächst erläuterte Banning Garrett die gegenwärtige Situation der wichtigsten Staaten und deren Vernetzungen und Verflechtungen. Hier werden nicht nur die Rohstoffverteilung, sondern auch Wasser, Energie und der demographische sowie der Klimawandel die Zukunft bestimmen. Dieser Wandel wird auch die internationale Sicherheit und den Frieden beeinflussen. Garrett ist sich sicher: die Zukunft ist unsicherer als wir denken! Und: things stay the same – until they don´t. Dabei wies er auf zwei Erscheinungen hin, die globale Änderungen einläuten können: das Schmetterlings-Prinzip sowie das "Sand Piling". Als Prinzip Schmetterling wird der öffentliche Selbstmord eines Tunesiers gewertet, der die Unruhen und Änderungen in Nordafrika auslöste. Beim Prinzip "Sand Piling" rieselt der Sand zu einem konischen, gleichmäßigen Sandberg, bis ein Sandkorn diese Struktur zerstört. Welches Sandkorn es sein wird, weiß niemand – aber die Konsequenzen können drastische globale Folgen nach sich ziehen (Beispiel: Finanzkrise 2008). Wie wird die Welt der Zukunft aussehen? Dr. Garrett geht davon aus, dass genau so weiter gemacht wird wie bisher und immer erst reagiert wird, wenn ernsthafte Krisen auftauchen. Nach dem Vortrag stellte Dr. Himmelreich als Moderator einige Fragen, um im Anschluß in eine offene Diskussion mit dem Publikum überzugehen. Die Diskussion wurde später beim Get-Together im informellen Rahmen weitergeführt. US-Politikberater: Der Westen muss künftig stärker mit China kooperieren



Buchvorstellung von W. Michael Blumenthal, organisiert von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Kooperation mit dem BUSC
Am 06.06.2011 lud die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Kooperation mit dem Bremen United States Center in den Kaminsaal des Bremer Rathauses zur Buchvorstellung von W. Michael Blumenthal, dem Direktor des Jüdischen Museums in Berlin, mit anschließender Diskussion. Der Einladung waren ca. 80 Besucher gefolgt. Michael Blumenthal stellte seine Autobiographie „In achtzig Jahren um die Welt. Mein Leben“, ein Zeitzeugnis ersten Ranges, vor und las dabei auch Passagen aus dem Buch vor. Karoline Linnert, Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen und Martin Foth, Leiter des Regionalen Zentrums Bremen der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit), führten mit einleitenden Worten in die Veranstaltung ein.
Herr Blumenthal hat einen außerordentlich facettenreichen Lebenslauf und hat viele bedeutende politische Geschehnisse des 20. Jahrhunderts hautnah erlebt. Er wurde während der Weimarer Republik in Berlin geboren, musste mit seiner Familie im Dritten Reich vor den Nazis fliehen und landete am anderen Ende der Welt, in Shanghai. Von dort wanderte er in die USA aus und machte Karriere in Wirtschaft und Politik, unter anderem als Berater Präsident Kennedys und als Finanzminister unter Präsident Carter. 1997 folgte er dem Ruf seiner Heimatstadt und kehrte nach Berlin zurück, wo er Direktor des Jüdischen Museums wurde.
Der Vortrag gab einen interessanten Überblick über wichtige politische Ereignisse des 20. Jahrhunderts und über das Leben in Amerika, bot aber auch viele unterhaltsame Anekdoten, beispielsweise aus seiner Zeit als amerikanischer Finanzminister. Es wurde darüber hinaus deutlich, dass Herr Blumenthal überzeugter Demokrat und Amerikaner ist.
Im Anschluss gab es eine offene Diskussion mit Michael Blumenthal, die von Hermann Kuhn, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Bremerhaven geleitet wurde und an der sich das Publikum rege beteiligte.
Michael Blumenthal hinterließ bleibenden Eindruck beim Publikum und auch die Veranstaltung im beeindruckenden Ambiente des Bremer Rathauses insgesamt stieß auf positive Resonanz.
Ole Anderson - Praktikant



U.S. Day 2010
Am 30.11.22010 lockte der vom Bremen United States Center (BUSC) organisierte U.S. Day über 800 Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Studierende und Gäste aus der breiten Öffent-lichkeit in das Bremer World Trade Center. Es erwartete sie ein abwechslungsreiches Pro-gramm mit Vorträgen zu Themen wie "Als die Deutschen Ausländer waren" oder "Von Martin Luther King bis Barack Obama" und einem Show and Tell mit in Bremen lebenden Amerika-nern, die über ihre Eindrücke über die Deutschen und ihr Leben zwischen den Kulturen be-richteten.
Der Höhepunkt war der Besuch der US-Generalkonsulin aus Hamburg, Inmi Patterson. Für über 150 Schülerinnen und Schüler bot sie ein Town Hall Meeting an und erzählte viel Per-sönliches über ihre eigenen Erfahrungen mit fremden Kulturen und warum ein Auslandsauf-enthalt für die eigene Entwicklung so wichtig ist. Im Anschluss stellten Schüler Fragen zu ak-tuellen Themen wie Wikileaks oder die Todesstrafe, aber auch Fragen zu dem Tagesablauf einer Generalkonsulin und was an dieser Arbeit am meisten Spaß macht. Im Foyer konnten sich die Besucher an 20 Informationsständen zu Austauschmöglichkeiten in die USA, aber auch z.B. Sprachzeitungen für den Unterricht oder die amerikanische Sportart Lacrosse in-formieren. In einer kleinen american snack bar wurden cup cakes, bagels und Arizona ice tea angeboten. Eine BBoying-Gruppe führte ihren breakdance ähnlichen Tanz auf und live gespielte Evergreens sorgten für eine entspannte Atmosphäre.



Dear Americans - BUSC-Lesung mit Thomas Kausch
Trotz herrlichsten Sommerwetters fanden sich am 24. Juni ca. 40 Gäste im Kaminsaal des Bremer Rathauses ein, um eine Lesung des Bremen United States Center mit dem Journalisten und langjährigen Auslandskorrespondenten Thomas Kausch zu besuchen, der aus seinem Buch "Dear Americans - Schön, dass wir euch wiederhaben" (Knaur Verlag, München 2010) las. Martin Günthner, Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen und Martin Foth, Leiter des Regionalzentrums Bremen von InWEnt, führten mit einleitenden Worten in die Veranstaltung ein.

Als langjährigen USA-Kenner, der die erste seiner zahlreichen amerikanischen Erfahrungen Anfang der 90er Jahre bei der deutschsprachigen "New Yorker Staatszeitung" sammelte, interessiert Kausch die Frage ob nach dem Amtsantritt von Barack Obama wirklich gravierende gesellschaftliche Veränderungen eingetreten sind und wo sie tatsächlich spürbar und nachweisbar sind. Auf der Suche nach Antworten hat er sich auf eine Reise quer durch die USA begeben, von Kalifornien über Texas und Chicago nach New York und Washington, um mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Bildung, Wirtschaft und Politik zu sprechen, aber ebenso mit Concierges (Kauschs Geheimtipp: Wenn man etwas über das Gefühl in einer Stadt erfahren will, sollte man immer zuerst die Concierges fragen!), Sitznachbarn im Flugzeug und in der Sauna, Frisören und Taxifahrern.

Das Ergebnis seiner Reise ist eine facettenreiche Sammlung von Anekdoten, teils unterhaltsam und launig, teils nachdenklich, die die ungemeine Vielseitigkeit der USA wieder einmal bestärkt. Ja, ein Wandel hat ohne jede Frage stattgefunden, aber am "neuen Amerika" scheiden sich die vielen amerikanischen Geister, mit denen Kausch gesprochen hat. Politische Einigkeit war sicher nie ein Kennzeichen der USA und daran hat auch die Wahl des ersten afro-amerikanischen Präsidenten nichts geändert. Weiterhin bestimmen polarisierende Einstellungen die Stimmung des Landes, weiterhin halten Amerikaner mit ihrer politischen Überzeugung nur selten hinter dem Berg, jeder hat eine Meinung und vertritt diese auch. Und vielleicht machen gerade die großen inneren Unterschiede, die von außen so schwer erkennbar sind, die amerikanische Quintessenz aus. Der Einfachheit halber steht unser Wohlwollen oder unsere Ablehnung gegenüber den Amerikanern in direktem Zusammenhang mit dem aktuellen Präsidenten, so Kauschs These. Unsere Abneigung gegenüber Bushs Außenpolitik haben wir unvermittelt in ein Misstrauen gegenüber dem amerikanischen Volk umgesetzt. Nach der Wahl Obamas unterziehen wir unser Amerika-Bild einer kritischen Revision und zeichnen ein "neues Amerika".
Vielleicht stieß deshalb Kauschs Vortrag bei den Zuhörern im wunderschönen Ambiente des Bremer Rathauses auf sehr positive Resonanz! Endlich dürfen wir sie wieder gern haben, die Amerikaner! Wie schön!
Jan Hübenthal Praktikant
Dear Americans - BUSC-Lesung mit Thomas Kausch
Am 30.11.22010 lockte der vom Bremen United States Center (BUSC) organisierte U.S. Day über 800 Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Studierende und Gäste aus der breiten Öffent-lichkeit in das Bremer World Trade Center. Es erwartete sie ein abwechslungsreiches Pro-gramm mit Vorträgen zu Themen wie "Als die Deutschen Ausländer waren" oder "Von Martin Luther King bis Barack Obama" und einem Show and Tell mit in Bremen lebenden Amerika-nern, die über ihre Eindrücke über die Deutschen und ihr Leben zwischen den Kulturen be-richteten.
Der Höhepunkt war der Besuch der US-Generalkonsulin aus Hamburg, Inmi Patterson. Für über 150 Schülerinnen und Schüler bot sie ein Town Hall Meeting an und erzählte viel Per-sönliches über ihre eigenen Erfahrungen mit fremden Kulturen und warum ein Auslandsauf-enthalt für die eigene Entwicklung so wichtig ist. Im Anschluss stellten Schüler Fragen zu ak-tuellen Themen wie Wikileaks oder die Todesstrafe, aber auch Fragen zu dem Tagesablauf einer Generalkonsulin und was an dieser Arbeit am meisten Spaß macht. Im Foyer konnten sich die Besucher an 20 Informationsständen zu Austauschmöglichkeiten in die USA, aber auch z.B. Sprachzeitungen für den Unterricht oder die amerikanische Sportart Lacrosse in-formieren. In einer kleinen american snack bar wurden cup cakes, bagels und Arizona ice tea angeboten. Eine BBoying-Gruppe führte ihren breakdance ähnlichen Tanz auf und live gespielte Evergreens sorgten für eine entspannte Atmosphäre.
CARL SCHURZ VORTRAG
Am 04. Mai referierte Dr. Joh. Christian Jacobs, Vorsitzender des Stiftungsrates der Jacobs Foundation, über die Erfahrungen der USA mit der Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen und einem Projekt, das in Bremen geplant ist. » mehr
Phil Murphy, Botschafter der USA besucht Bremen.
Dem Bremen United States Center ist gemeinsam mit seinen Partnern ein besonderer Clou gelungen. Der neu ernannte Botschafter der USA hat seinen ersten Auftritt außerhalb Berlins nach Bremen verlegt. Und es war ein ungewöhnlicher, unterhaltsamer und anregender Auftritt, den Phil Murphy bei seinem Besuch am 6. Oktober 2009 in der Jacobs University Bremen lieferte.

Nach der Begrüßung durch Jacobs University, BUSC und Carl Schurz Deutsch Amerikanischer Club übernahm Phil Murphy das Regiment. Er verließ schnell das Rednerpult, entledigte sich schnell seines Jacketts, krempelte die Ärmel hoch, lockerte die Krawatte und suchte durch persönliche und sachliche Fragen den direkten Kontakt mit den Zuhörern. In seiner freien Rede - unterstützt durch großformatige Fotos - skizzierte er die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Vor dem Hintergrund der historischen Bindungen zu Deutschland (ca. 40 % der US-Bürger haben deutsche Vorfahren) und der so begründeten hohen Wertschätzung Deutschlands bei den US-Bürgern fokussierte er seinen Rückblick einerseits auf die Nachkriegszeit und die Bedeutung des amerikanischen Unterstützung - besonders des Marshall-Plans - für den wirtschaftlichen und politischen Wiederaufbau (West)Deutschlands. Die jüngere deutsch-amerikanische Geschichte sieht er geprägt durch das Ringen gleichberechtigter Partner um Lösungen für internationale Konflikte (Kosovo, Irak, Afghanistan, Iran), wobei unterschiedliche Positionen der Beziehungen zwischen Deutschland und den USA nicht geschadet hätten.

Für die Gegenwart - und insbesondere für die Amtszeit von Präsident Barak Obama stehen zunehmend 'globalere' Aufgaben auf der Agenda: Die Finanz- und Wirtschaftskrise könne nur durch einen 'enlightened capitalism' überwunden werden. Erfolgreiche Unternehmen müssten auch im eigenen Interesse mit ihren Gewinnen zu einer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Umgebung beitragen. Die Profitorientierung, die letztendlich zur Finanzkrise geführt habe, sei nicht vertretbar. Die Antwort auf den Klimawandel müssten Innovationen sein; das e-car von Tesla Motors wurde als Beispiel angeführt. Internationaler Austausch über Lösungsansätze sei dafür unverzichtbar. Politische Antworten müssten auch auf die Veränderung der demographischen Entwicklung, d.h. alternde und gleichzeitig sich verringernde Bevölkerung gesucht und gefunden werden. Migration sei in diesem Zusammenhang ein wichtiger Aspekt.
Im dritten Teil seines Betrags präsentierte Phil Murphy seine persönlichen Helden: Persönlichkeiten, durch politische Überzeugung, persönliche Haltung, Engagement, Durchhaltevermögen und Integrität zur Gestaltung der jeweiligen Epochen beigetragen haben. Unter Ihnen George Marshall, John und Robert Kennedy, Martin Luther King, Willy Brandt, Nelson Mandela. Er forderte besonders die jungen Zuhörer auf, sich ihre eigenen Helden zu suchen und ihrem Vorbild nachzueifern.
"e3 = education, engagement, exchange" - auf diese Formel brachte Phil Murphy in der Zusammenfassung die drei Bedingungen, die für die Bewältigung der gegenwärtigen globalen Aufgaben erfüllt sein müssten: Gerade die westlichen Industrieländer müssten massiv in die Ausbildung ihrer Jugend investieren. Auch in den USA seien die Lehrer 'underpaid' und 'underestimated'.
Die Menschen sind aufgefordert, sich mit ihren jeweiligen Kenntnissen und Begabungen für die Gesellschaft zu engagieren, sich auch nicht von Misserfolgen und Niederlagen entmutigen zu lassen, sondern für ihre Sache einzustehen.
Austausch, besonders auch internationaler Austausch hat eine nicht zu unterschätzende Wirkung bei der Entwicklung von Gesellschaften. Nichts verändere Menschen so intensiv und nachhaltig wie die Begegnung mit anderen Kulturen und Gesellschaften - eine Aussage, die von einem Großteil der ca. 250 Zuhörer aufgrund eigener Erfahrungen mit großer Überzeugung bestätigt wurde.
Martin Foth
U.S. Day Bremen schlägt Brücken zwischen den Kontinenten
Die transatlantische Freundschaft zu pflegen und junge Menschen für Amerika zu begeistern war das Ziel des fünften U.S. Days, der vom RZ Bremen im Rahmen des Projektes Bremen United States Center (BUSC) am 18.11.2009 im World Trade Center Bremen durchgeführt wurde... » mehr
Vortrag: Obama and the Crash - one year later · 15. September 2009, 18:00 Uhr
Der vom Bremen United States Center organisierte englische Vortrag von Prof. Dr. Paul S. Rundquist erfuhr breites Interesse in der Bremer Öffentlichkeit. Fast 80 Zuhörer fanden sich am frühen Abend des 15. Septembers im alten Kaminsaal des Bremer Rathauses ein um über die neuesten Entwicklungen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation in den USA informiert zu werden.

Nach einer Begrüßung durch die US-amerikanischen Generalkonsulin aus Hamburg, Karen E. Johnson, und einer Einführung des BUSC-Präsidenten Hans E.W. Hoffmann übernahm der an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg lehrende Professor Rundquist das Wort; der ehemalige Senior Researcher im wissenschaftlichen Dienst des US-Kongresses präsentierte eine detaillierte und klar verständliche Einführung zu den politischen Prozessen in den USA, beginnend mit dem US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 über die turbulenten Geschehnisse des vergangenen Jahres im Zuge der Weltwirtschaftskrise bis hin zu den gegenwärtigen Schwierigkeiten Barack Obamas, die Reform des Gesundheitssystems durchzusetzen.
Im Anschluss konnte das Publikum Fragen stellen, über die Hypothekenfonds in den USA, die deutsch-amerikanische politische Zukunft oder auch über die Chancen des kommenden G20-Gipfels in Pittsburgh, USA. Der Abend endete mit einem Empfang im Nebensaal, erfrischende Getränke und nette Unterhaltungen ließen die gelungene Veranstaltung ausklingen.
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